Am Sonntag, den 18. Oktober, geht für die Gemeindemitglieder in St. Christophorus eine wochenlange Übergangszeit zu Ende. Nach der Brandstiftung im Mai hatte im August die Reinigung der Kirche begonnen. Jetzt sind alle Arbeiten abgeschlossen, und die Gemeinde kann beim festlichen Sonntagsgottesdienst die Kirche wieder in Gebrauch nehmen, nachdem in der Zwischenzeit die Gottesdienste im Pfarrhaus oder Pfarrheim stattfinden mussten.
Auch wenn nach der Brandstiftung im Mai das Feuer früh entdeckt wurde und schnell gelöscht werden konnte, war doch der gesamte Kirchenraum verqualmt und Rußpartikel hatten sich an Wänden, Bänken und Orgel abgesetzt. Gespräche mit Sachverständigen, Versicherung, Orgelbauer und Fachfirmen ergaben, dass alles professionell gereinigt werden musste. Dazu wurden Kirchenbänke, Altar und Orgel staubdicht eingepackt und der komplette Innenraum eingerüstet. Von Inventar und Wänden wurde die Rußschicht entfernt, einiges neu angestrichen, so dass die Christophoruskirche jetzt deutlich heller wirkt. Aufgrund der aufwändigen Arbeiten wuchs die Schadensumme von den ursprünglich angenommenen knapp 3000 € für die verbrannten Bücher und Regale auf einen deutlich sechsstelligen Betrag.
„Wir sind froh, dass die Kirche jetzt wieder für gemeinsame Gottesdienste und das persönliche Gebet genutzt werden kann“, erklärt Pfr. Wachtel. „Wir hoffen auch, dass es zukünftig in der Kirche keine Brandstiftung mehr gibt. So ein Vorfall ist schon ein Schock für die Menschen, die sich mit St. Christophorus verbunden fühlen“. In jedem Fall sind jetzt Videokameras zur Überwachung in der Kirche installiert.






