Seit dem Konzil von Ephesus im Jahre 431 erkennt man in Maria auch die Gottesgebärerin, die Theotokos.
Diese Glaubenserkenntnis wurde in der Madonna für die Allerheiligen-Kirche gestaltet. Nicht das vertraute Bild einer Mutter mit ihrem Kind, sondern die auserwählte Jungfrau, die der Welt den Gottessohn darbringt.
Das Reis aus der Wurzel Jesse wächst aus dem Schoß der Gebenedeiten, und das göttliche Kind breitet seine Arme aus, im Zeichen seines Erlösungstodes alle umfassend.
(Aus dem Kirchenführer der Allerheiligen Kirche)
Bericht von Hans-Georg Frenzel vom Kirchenausschuss, der den Umzug der Madonna organisiert und begleitet hat
Nachdem die Allerheiligenkirche nunmehr, mit einem letzten großen Gottesdienst außer Dienst gestellt ist, war es der Wunsch vom dortigen Gemeindeausschuss, dass die Madonna einen würdigen Platz in der St. Marien Kirche finden möge.
Viele Mitglieder der Allerheiligengemeinde haben eine tiefe Verbundenheit zu dieser wunderschönen Skulptur.
Der Kirchenausschluss hat in dann den Beschluss gefasst, dass der neue Standort für die Madonna im Eingangsbereich sei. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass es bereits mehrere Bilder der Mutter Gottes an verschiedenen Orten in der Kirche gibt, so dass eine weitere Darstellung eher unpassend wäre.
Nun ist Maria mit dem Jesuskind wohlbehalten angekommen und grüßt nicht nur die Gemeindemitglieder, sondern jeden Besucher der Kirche.
Wir freuen uns über die Bereicherung und sagen herzlich Willkommen.
Die offizielle Begrüßung der Madonna wird dann am Fronleichnamsfest am Ende der Prozession mit dem Einzug in die Kirche stattfinden.




