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11. August 2026

Ausstellung zum "Kreuzkampf" - Widerstand und Zivilcourage

Vom 15. bis zum 31. August wird die Wanderausstellung „Zur Sache das Kreuz!“ in mehreren Kirchen und Gemeindehäusern der Pfarrei St. Marien zu sehen sein.

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Eröffnung der Ausstellung „Zur Sache das Kreuz!“ im Mai 2026 in Bethen mit Dr. Maria Anna Zumholz, Ludger Heuer und dem Bethener Pfarrer Dr. Dirk Költgen

Ausstellung zum „Kreuzkampf“ – Widerstand und Zivilcourage

Vom 15. bis zum 31. August wird die Wanderausstellung „Zur Sache das Kreuz!“ in mehreren Kirchen und Gemeindehäusern der Pfarrei St. Marien zu sehen sein. Diese Ausstellung ist anlässlich des 90. Jahrestages des sog. „Kreuzkampfes“ im Oldenburger Land entstanden und bietet in mehreren Tafeln einen historischen Überblick über die handelnden Personen und Ereignisse aus dem Jahr 1936. Der „Kreuzkampf“ zählt zu den wenigen belegten Fällen, wo sich ziviler Widerstand gegen Maßnahmen der nationalsozialistischen Politik zeigte. Er kann als regionales historisches Beispiel dienen, dass demokratische Grundhaltungen und die Bedeutung gesellschaftlicher Gegenwehr gegen autoritäre Bestrebungen sichtbar macht. „Und damit steht ein sehr aktuelles Anliegen im Raum“, so Pfr. Wachtel, „deshalb haben mich Ehrenamtliche auf die Ausstellung angesprochen. Und wir haben uns bemüht, diese Wanderausstellung auch für unsere Pfarrei zu bekommen.“ Die Infotafeln sind am 15./16. August in St. Christophorus (Düsternort) zu sehen, am 22./23. August beim Gemeindefest in St. Bernhard (Bookholzberg) und ansonsten in der Marienkirche.

Die Ausstellung entstand durch das Offizialat in Vechta:

Es sei wichtig, sich an die Ereignisse des Kreuzkampfes zu erinnern, „weil wir uns an Menschen erinnern, für die das ewige Leben und Werte eine große Rolle spielten“, erklärte Privatdozentin Dr. Maria Anna Zumholz eine Intention der Ausstellung. Die Historikerin hatte das Material zusammengetragen. „Meines Erachtens müssen Werte heute wieder viel mehr ins Bewusstsein gerückt werden. Und diese Menschen damals waren wirklich bereit, für ihre Werte, für ihre Religion, ihre Freiheit, ihren Besitz, ihr Leben aufs Spiel zu setzen.“ Dieses Bewusstsein fehle heute vielfach, sagte Zumholz. Aus dem Material hat Dr. Ludger Heuer, Mitarbeiter im Offizialat, die Tafeln erstellt. „Für manche Menschen im Oldenburger Land ist der Begriff Kreuzkampf noch eine blasse Erinnerung aus der Heimatkunde. Die möchten wir auffrischen. Unsere Gesellschaft braucht Rückgrat. Hier erzählt uns die Geschichte Beispiele dafür, dass Menschen als Christen Haltung gezeigt haben“, erklärt Heuer.